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Fliegen in der Thermik
Was ist Thermik?
Thermik ist einfach gesagt „aufsteigende warme Luft“. Diese entsteht, wenn sich eine Stelle am Boden besser erwärmt als der umliegende Boden. Hierbei erwärmt die Sonne nicht die Luft selbst, sondern nur den Boden welcher wiederum die darüberliegende Luft erwärmt. Durch elektrostatische Anziehungskräfte kann sich die Luft erst ab einem Temperaturvorsprung von ca. 2 Grad C. von der Umgebung lösen. Diese aufsteigende Luft nennt man Thermik. Ist der Temperaturvorsprung beim Ablösen vom Boden groß, so ist die Thermik stark. Wie hoch und wie schnell die Thermik weiter steigt hängt von der Umgebungsluft in der Höhe ab. Wird es in der Höhe schnell kälter so wird die Thermik immer schneller. Nimmt nach oben hin die Temperatur zu (stabil) wird die Thermik gestoppt. Ist die Luft dann noch feucht und es liegt keine Inversion (Sperrschicht) vor, dann bilden sich Kumuluswolken welche die Thermik markieren.
Fliegen in der Thermik Diese Art zu Fliegen fordert vom Piloten schon einiges an Können. Man sollte aber als Anfänger nicht unbedingt in der stärksten Thermikzeit beginnen. Da es in und um die Thermik meist turbulent ist. Die Thermikstärke richtet sich nach der Tages- und Jahreszeit.
Das Zentrieren (Janssen, et. al, 2005) ermöglicht das Verbleiben in der Thermik. Bei dieser Technik werden Kreise aneinander gehängt.
Diese Thermik bildet die Grundlage für lange Streckenflüge. Diese kommt oft in pulsierender Form aber auch in richtigen Schläuchen vor. Diese Schläuche können über längere Zeit am gleichen Platz sein.
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